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JULIA NEIGEL

 

„Die schönste Stimme Deutschlands - oft kopiert und nie erreicht“

Münstersche Zeitung, 2009

 

„The Voice“

SWR1, 2012

 

„Die Königin unter den deutschen Sängerinnen“

Die Bunte, 2012

 

 

Julia kommt am 19. April 1966 als jüngstes von fünf Kindern im sibirischen Banaul zur Welt. Ihre Eltern gehören zur Minderheit der Russlanddeutschen und sehnen sich nach einem Leben im Westen. Fünf Jahre später ist es soweit. Mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes ziehen die Neigels ins pfälzische Ludwigshafen.

 

Aufgrund der Hochbegabung ihrer Tochter, ermöglicht Julias Mutter ihr eine Förderung durch die klassische Musikschule, die sie zwar zum Gewinn einiger „Jugend musiziert“-Wettbewerbe auf der Blockflöte animiert, die klassische Musik sich bei ihr jedoch nicht manifestiert. Nicht mal pubertierend, ist die Abteilung „Klassik“ wieder abgehakt – denn anderes lockt: mit 12 Jahren entdeckt sie für sich die Kraft der Pop- und Rockmusik.

Was sie keineswegs daran hindert, es erst mal in einer Punk-Band zu probieren.

Doch dann, mit 14 Jahren, brilliert sie zum ersten Mal in einer regional bekannten Bluesband und singt die gesamte Region und darüber hinaus in die Tasche. Plötzlich ist sie nicht nur eine junge und anerkannte, nein, sie ist auch eine extrem gefragte Sängerin in der lokalen und überregionalen Musikszene.

 

Musikalisch fest im Sattel, tobt sie sich als Teenie in ihrer übrigen Freizeit im Handball aus - was ein Stück weit euphemistisch daher kommt, denn Julia spielt in der Bundesliga. Und weil Musik fasziniert, moderiert sie bei regionalen Radiosendern.

Solche Menschen gibt`s – und sie ist so eine davon...

Zurück zu ihrer musikalischen Karriere, denn da geht es jetzt richtig los. Wir erhöhen das Tempo:

 

1982 hat Julia Neigel ihren ersten Auftritt mit der Band „Hopp’n Ex-Group“, die sie 1986 wieder verlässt, um Sängerin bei den „The Stealers“ zu werden, aus denen sich später die „Jule Neigel & Band“ formiert. Ihre Musikbegeisterung ist nicht mehr zu stoppen - die Gruppe gewinnt Preise als beste Liveband in Mannheim und wird von verschiedenen Produzenten angesprochen, darunter auch Ralf Zang, mit dem sie das Demo von "Schatten an der Wand" produziert.

 

1988 steigt sie mit der von ihr geschriebenen Single und dem gleichnamigen Debüt-Album "Schatten an der Wand" hoch in die Charts ein und wird über Nacht zum Shootingstar der deutschsprachigen Musik. Ihre außergewöhnliche Fähigkeit, mit ihrer ausdrucksstarken, souligen Stimme deutsche Texte mit eingängigen und wunderschönen Melodien zu vereinen, bringt der Singer/Songwriterin den großen Erfolg. Sie prägt einen Gesangsstil, der oft kopiert und doch niemals erreicht, als der typische "Neigel-Stil" bekannt wird.  

Das Debüt wird allenthalben gefeiert und erhält binnen kürzester Zeit eine Flut an Preisen und Ehrungen - dazu kommen die sensationelle Chartplatzierung in den Top 10 und erste Fernsehauftritte, worauf der „Run“ auf Julia & ihre Musik noch größer wird. Sie erhält u.a.  Fred Jay “1. GEMA-Textpreis” für besondere Dichtkunst und die Leser der renommierten Musikzeitschriften "Rolling Stone", "Musikexpress" und "Musikfachblatt" wählen sie zur "Besten Sängerin national".

Es ist 1988, und Julia Neigel ist DER neue Star, der jetzt richtig Fahrt aufnimmt und fleißig singt, schreibt, produziert und performed!

 

Von ihren sechs Studioalben, die sie zwischen 1988 und 1998 veröffentlicht, landen fünf in den Top 10 und Top 30 – zudem legt sie noch zwei „Best of“ Alben vor, die ebenfalls Bestseller werden. Das erfolgreichste Werk ihrer früheren Veröffentlichungen ist die 1994er-Scheibe „Herzlich Willkommen“, die sich wochenlang hoch in den Top 10 hält.

In dieser enorm erfolgreichen Dekade in Julias Musikschaffen, arbeitet sie mit Weltstars wie David Knopfler, Simon Phillips, Paco de Lucía oder Helmut Zerlett zusammen, und macht sich auch als Songschreiberin für berühmte Kollegen einen Namen, wie z.B. für Peter Maffay, dem sie u.a. die Texte zu den Singles "Siehst Du die Sonne", "Freiheit, die ich meine" und "Gib die Liebe nicht auf" schreibt.

Bis heute hat die charismatische Frau, mit der mehr als drei Oktaven umfassenden Stimme, an die 2 Millionen Alben verkauft und über 2000 Konzerte gegeben, die sie mit Weltstars wie Tina Turner, Eros Ramazzotti, Rod Stewart oder Elton John zusammen führte.

 

Nach einer mehrjährigen Schaffenspause ist sie Anfang des neuen Jahrtausends mit satten 40 frischen Songs zurück. Sie experimentiert und feilt an ungewöhnlichen  Musik-Stilen, gibt Klavier- und sogar Orchester-Konzerte mit Gospelchor und hat einfach Spaß am Live-Performen. Sie tritt mit Udo Lindenberg, Edo Zanki, Peter Maffay und vielen anderen Kollegen auf, veröffentlicht zur Freude ihrer großen Fangemeinde immer wieder neue Alben und pflegt bis heute ihre regelmäßige Bühnen-Präsenz!

 

2016 ist sie mit ihrem speziellen Unplugged-Live-Programm „Samt und Seide“ ON TOUR. Julia Neigel singt darin sinnliche, herzliche und liebevolle Kost - von Liebe und Leidenschaft, Lebens- und Liebeslust. Die bewusst reduzierte instrumentale Begleitung lässt der beeindruckenden und einzigartigen Stimme ihren angemessenen Raum und verdichtet die musikalische Atmosphäre zu einem unvergleichlichen Live-Erlebnis.

Es sind ganz neue, für ihre Fans ungewohnte musikalische Wege, die die Künstlerin einschlägt - eher ruhige und sensible Stücke, eigene gefühlvolle Balladen, aber auch Coversongs wie Bernie Lions "Love of a Woman" und noch andere überraschend sinnliche Interpretationen von Klassikern -  es sind die sanften Töne einer wahren Rockgröße und zugleich die zarten Klänge einer Frau, die sich endgültig gefunden hat: Julia Neigel.   

 

Und in diesem Finden arbeitet Julia Neigel gerade an einem neuen Album, das Ende 2016 erscheinen wird.

 

 

Auszeichnungen

 

„Sie gilt als eine Pionierin der deutschen Rockmusik, insbesondere durch ihren Gesangstil und ihre Nachhaltigkeit.“ pressekontakt national (print, tv,radio)

 

Und als solche hat es in ihrer mittlerweile mehr als 30 Jahre andauernden Karriere Preise gehagelt – voilà:

 

 

1989 Fred-Jay-Preis der GEMA für den besten Text

1989 Best of Formel Eins für den besten Song

1989 Goldene Note für Newcomer

1989 Tigra Award für Newcomer

1990 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1991 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1992 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1993 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1994 Rolling Stones Poll Beste Sängerin national

1994 Fachblatt Musikmagazin Poll Beste Sängerin National

1995 RSH Gold für beste Künstlerin

1995 Rolling Stones Poll Beste Sängerin National

1995 ECHO Nominierung für bestes Album und bestes Video

1995 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1996 ECHO Nominierung für bestes Album und bestes Video

1996 Preis der deutschen Schallplattenkritik für die beste Produktion Pop/Rock 1996

1996 Rolling Stones Beste Sängerin National

1996 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1997 ECHO Nominierung für bester LiveAct

1997 Fachblatt Musikmagazin Beste Sängerin National

1998 ECHO Nominierung für bestes Album

2000 Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz für besondere musikalische Verdienste

2013 Charlie Award, für ihre Leistungen in der Musik und ihr Engagement für Kultur im Lande

 

 

 

 

© Christian Busemann